Schädlingsbekämpfung, Kammerjäger, Schädlingsbekämpfer

Schädlingsbekämpfung

In erster Linie dient die Aufgabe eines Schädlingsbekämpfer (Kammerjäger) dem Schutz der Gesundheit und Hygiene.

Privatkunden

  • Schadnagerbekämpfung (Ratten, Mäuse)
  • Insektenbekämpfung (Ameisen, Schaben, Silberfischchen, Fliegen)
  • Wespenbekämpfung

Geschäftskunden

Wir bieten Ihnen nachvollziehbare Schädlingsbekämpfung an:

Befallsanalyse

Zunächst analysieren wir die Befallssituation.

Sind Schädlinge vorhanden?
Wo besteht Befall?
Welche Faktoren begünstigen den Befall?
Wie steht es um die allgemeine Ordnung und Sauberkeit?
Wo sind bauliche Mängel vorhanden, die Schädlingen den Zutritt und die Ausbreitung im Gebäude ermöglichen?

Der Befallszustand wird mit Ihnen ausgiebig besprochen und in der Dokumentation festgehalten.

Diese Bestimmung von Art, Umfang, Ursache und Auswirkung des Schädlingsbefalls ist unerlässlich für die perfekt abgestimmte, gezielte Schädlingsbekämpfung und für die durchzuführende Kontrolle und Vorsorge.

Kontrolle (Monitoring) und Vorsorge (Prävention)

Zuerst begehen wir Ihren Betrieb und erstellen eine Befallsanalyse, sollte sich kein Befall herausstellen wird das Monitoringsystem zur Kontrolle eingerichtet und die Vorsorge Maßnahmen (z. B. entfernen der baulichen Mängel etc.) eingeleitet. Die Ergebnisse der Kontrollen dokumentieren entweder die Befallsfreiheit oder geben Aufschluss über Art und Umfang des Befalls.

Für das Überwachen der Schädlinge stehen uns verschiedene Monitoringsysteme zur Verfügung.

Nagetiere (Mäuse und Ratten)
Spezielle zugriffsgeschützte Nagerköderdepots, entweder aus hochwertigem Kunststoff oder aus verzinktem Stahlblech.

Fliegende Insekten (Motten, Mücken und Fliegen)
Spezielle elektrische Fliegenfänger, bei denen die Fliegen als auch andere fliegende Insekten durch hochleistungsfähige UV-Röhren angezogen und mittels einer Klebefolie in der Fliegenfalle festgehalten werden.
Trichterfallen, bei denen die Insekten mit einem Pheromon angelockt werden und mittels einer Klebefolie in der Falle festgehalten werden. Diese Fallen finden besonders in feuchten und staubigen Räumen ihre Anwendung.

Kriechende Insekten (Schaben und Käfer)
Spezielle Klebefallen, die durch eine Klebefolie oder Öl-Pads, teilweise mit integriertem Lockstoff die kriechende Insekten anlocken und festhalten.

Wird bei der Befallsanalyse, jedoch Befall festgestellt, werden wir zuerst eine Bekämpfung einleiten.

Bekämpfung

Wenn bei Ihnen bereits Schädlingsbefall besteht, werden wir eine fachgerechte Schädlingsbekämpfung unter Berücksichtigung der allgemeinen guten fachlichen Anwendungsvorschriften durchführen.

Die rückverfolgbare Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen gehört selbstverständlich zu unserer Leistung.

Nach dieser Bekämpfung werden wir bei Ihnen eine Befallsanalyse durchführen und ein Monitoringsystem einführen. Durch die Kontrolle dieses Systems ist es für uns möglich nach weiteren Bekämpfungsmaßnahmen festzustellen, ob und wie viel Schädlingsbefall noch vorhanden ist.

Dokumentation

Wir unterstützen Sie durch ein professionelles Schädlingsmonitoring bei der Erfüllung dieser Anforderungen von der LMHV, denn neben dem laufenden Betrieb ist diese zeitaufwändige Aufgabe für viele Unternehmen nicht zu bewältigen.

Wir dokumentieren Für Sie jede einzelne Maßnahme:

  • Befallsanalyse
  • Kontrolle und Vorsorge
  • Schädlingsbekämpfung

Die rückverfolgbare Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen erfolgt gemäß der gültigen Bestimmungen, sodass sie in das HACCP-Konzept unserer Kunden eingebunden werden kann.

Gesundheitsschutz und Vorratsschutz

durch einen Schädlingsbekämpfer, Kammerjäger

Schützen Sie Ihre Mitarbeiter, technische Anlagen, Lebensmittel. Sollten Sie bereits einen Schädlingsbefall haben oder wollen Vorsorgemaßnahmen treffen, dann kontaktieren Sie uns.

Die ständige Gefahr, dass Schädlinge über Waren- und Materialanlieferungen eingeschleppt oder ein aktiver Zulauf aus dem angrenzenden Umfeld stattfindet, sollte dabei nicht unterschätzt werden.

Viele Schädlinge wie zum Beispiel, Ratten, Mäuse, Schaben (Kakerlaken), Fliegen sind Krankheitsüberträger und eine Gefahr für die Gesundheit von Menschen und Haustieren, darüber hinaus zerstören sie Bausubstanzen sowie technische Anlagen, vernichten jährlich große Mengen an Lebensmittel und schädigen jedes Image.

Unter Berücksichtigung der allgemeinen guten fachlichen Anwendungsvorschriften der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), sowie der Risikominderungsmaßnahmen (RMM) vom Umweltbundesamt (UBA), helfen wir Ihnen einen Schädlingsbefall vorzubeugen und frühzeitig zu erkennen, wenn bereits Schädlingsbefall besteht werden wir die Schädlinge wirkungsvoll mit professionellen Schädlingsbekämpfungsmitteln bekämpfen.

LMHV

Nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) ist jeder Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder in Verkehr bringt, verpflichtet, im Prozessablauf die für die Lebensmittelsicherheit kritischen Arbeitsstufen zu ermitteln, konsequent zu überwachen und zu dokumentieren sowie angemessene Sicherheitsmaßnahmen festzulegen.

HACCP-Konzept

Das Hauptziel von HACCP ist die Sicherung der Verbrauchergesundheit

HACCP bedeutet die Durchführung einer Risikoanalyse (Hazard Analysis) der Schwachstellen (Critical) und das anschließende Bestimmen von Kontrollmaßnahmen (Control Points). Es handelt sich um ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll. Bei der Schädlingsbekämpfung versteht man unter diesen Schwachstellen z.B. bauliche Mängel die Schädlingen den Zutritt ermöglichen, hygienische Mängel in denen sich Schädlinge gut entwickeln können.

BAuA

Von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wurden Allgemeine Kriterien einer guten fachlichen Anwendung von Fraßködern bei der Nagetierbekämpfung mit Antikoagulanzien festgelegt und stellen somit rechtsverbindliche Anforderungen an die Durchführung dar.

Die Verwendung von Rodentiziden mit Antikoagulanzien der 2. Generation zur befallsunabhängigen Dauerbeköderung ist grundsätzlich verboten.

Die befallsunabhängige Dauerbeköderung mit Rodentiziden ist nur durch einen oder unter der Aufsicht eines sachkundigen Verwenders (Schädlingsbekämpfers) in und direkt an Gebäuden zulässig.

Während der befallsunabhängigen Dauerbeköderung liegt es im Ermessen des Schädlingsbekämpfers, das Intervall seiner Systembetreuung im Zeitraum von 1‐4 Wochen zu definieren.

Grundsätzlich müssen zu Beginn der Bekämpfung die Köderstellen möglichst alle 2‐3 Tage, mindestens aber nach dem 5. Tag kontrolliert werden. Abweichend davon müssen die Köderstellen in der Kanalisation erstmalig nach 14 Tagen und anschließend alle 2 ‐3 Wochen kontrolliert werden.